Mittwoch, 5. Dezember 2007

Oberauer Supermarkt-Drama geht weiter

In der gestrigen Sitzung des Oberauer Gemeinderates kam unter Tagesordnungspunkt 3 der fehlende Supermarkt in Oberau zur Sprache.

Bürgermeister Peter Imminger erläuterte den Zuhörern erst einmal die Sachlage. Bis jetzt wurde in Nichtöffentlichen Sitzungen verhandelt, was zu zahlreichen mehr oder weniger wahrheitsgetreuen Gerüchten im Ort führte.

Im August 2007 nach der Schließung des bisherigen Verbrachermarktes bemühte sich die Gemeinde Oberau in Zusammenarbeit mit der Besitzerin der Räumlichkeiten um eine Nachfolge in den alten Räumen. Mit einem Ehepaar aus Oberau wurden die Verhandlungen konkret. Aus wirtschalftlichen Gründen zerschlugen sich diese Hoffnungen.

Bereits im Juni war die Fa. Edeka in Verhandlungen mit der Gemeinde Oberau, sie möchte gerne einen neuen, größeren Verbrauchermarkt in Oberau errichten. Diese Verhandlungen wurden seitens der Gemeinde nicht weitergeführt, um dem bisherigen Supermarktbetreiber das Wasser nicht abzugraben.

Nachdem der Edeka-Markt trotzdem seine Pforten schloss, trat die Gemeinde in Kontakt mit sämtlichen Supermarktfirmen um einen Weiterbetrieb in den bisher genutzten Räumen sicherzustellen.

Die Firmen blieben alle hart. Ein Supermarkt in Oberau ist für sie nur interessant, wenn dieser über eine Verkaufsfläche von 900 Quadratmetern verfügt. Der bisherige Supermarkt eine Fläche von ca. 500 Quadratmeter.

Der Standortwunsch der potentiellen Supermarktbetreiber war von Anfang an eine Fläche bei Aldi. Dies stieß allerdings bei den Gemeinderäten auf Bedenken bzüglich der Zentralität. Von der Gemeinde wurde als Alternative ein Standort beim Feuerwehrhaus vorgeschlagen, mit dieser Lösung könnten die Interessenten leben.

Momentan sieht es so aus, als ob es doch noch eine Möglichkeit gäbe, den alten Supermarkt mit neuem Leben zu füllen. Diese Chance soll nicht vergeben werden. Im Januar soll allerdings Schluss sein, ist bis dahin kein neuer Betreiber für den alten Supermarkt gefunden, wird der Gemeinderat über die Ausweisung einer Fläche für einen neuen Markt beraten.

Ich konnte mit dem nochmaligen Vertagen dieses Problems leben. Über Weihnachten wird weder eine Baugenehmigung erteilt werden, noch der Spatenstich erfolgen... ;-) Und so freuen wir uns auf Januar.


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