Der Chaos Computer Club (CCC) weist auf erhebliche Risiken beim Einsatz softwaregestützter Barcode-Auszählungssysteme bei den Bayerischen Kommunalwahlen hin.CCC | Bayerische Kommunalwahl 2008: Computerisierte Auszählung mit Barcodes unsicher und intransparent
Bei den Wahlen am 2. März 2008 sollen mehr als 8.000 Barcode-Lesestifte und PCs für die Auszählung der Stimmzettel in den Wahllokalen verwendet werden.
Bei der barcodegestützten Auszählung, die vor sechs Jahren bereits einen ersten Testlauf in Bayern absolvierte, handelt es sich um ein System bestehend aus Computer, Barcodescanner, USB-Stick und einer Software von der Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB). Die einzelnen Komponenten sind trotz Lizenzierung des Verfahrens durch das bayerische Innenministerium einfach manipulierbar; zusammen ergeben sie ein erhebliches Sicherheitsrisiko für die Kommunalwahl am 2. März.
Wer sich dafür interessiert, sollte wirklich auf den Link klicken und weiterlesen. Ist spannend. Ich bin ja selber zum Wahldienst eingeteilt. Ohoh... Ich werde das ganze genauestens beobachten, nein, ich vermute nicht, dass in Oberau jemand Wahlfälschung betreibt, aber das Verfahren an sich interessiert mich schon.
Bereits die Ankündigung bei der Informationsveranstaltung für Wahlhelfer, dass die gezählten Ergebnisse auf USB-Sticks gespeichert werden, löste leichtes Bauchweh bei mir aus. Hoffentlich hat der Freistaat Bayern qualitativ hocherwertige USB-Sticks geordert, bei billigen gibts ja durchaus mal Datenverlust...
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