Dienstag, 26. Februar 2008

CCC | Bayerische Kommunalwahl 2008: Computerisierte Auszählung mit Barcodes unsicher und intransparent

Der Chaos Computer Club (CCC) weist auf erhebliche Risiken beim Einsatz softwaregestützter Barcode-Auszählungssysteme bei den Bayerischen Kommunalwahlen hin.
Bei den Wahlen am 2. März 2008 sollen mehr als 8.000 Barcode-Lesestifte und PCs für die Auszählung der Stimmzettel in den Wahllokalen verwendet werden.

Bei der barcodegestützten Auszählung, die vor sechs Jahren bereits einen ersten Testlauf in Bayern absolvierte, handelt es sich um ein System bestehend aus Computer, Barcodescanner, USB-Stick und einer Software von der Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB). Die einzelnen Komponenten sind trotz Lizenzierung des Verfahrens durch das bayerische Innenministerium einfach manipulierbar; zusammen ergeben sie ein erhebliches Sicherheitsrisiko für die Kommunalwahl am 2. März.
CCC | Bayerische Kommunalwahl 2008: Computerisierte Auszählung mit Barcodes unsicher und intransparent

Wer sich dafür interessiert, sollte wirklich auf den Link klicken und weiterlesen. Ist spannend. Ich bin ja selber zum Wahldienst eingeteilt. Ohoh... Ich werde das ganze genauestens beobachten, nein, ich vermute nicht, dass in Oberau jemand Wahlfälschung betreibt, aber das Verfahren an sich interessiert mich schon.

Bereits die Ankündigung bei der Informationsveranstaltung für Wahlhelfer, dass die gezählten Ergebnisse auf USB-Sticks gespeichert werden, löste leichtes Bauchweh bei mir aus. Hoffentlich hat der Freistaat Bayern qualitativ hocherwertige USB-Sticks geordert, bei billigen gibts ja durchaus mal Datenverlust...

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Samstag, 23. Februar 2008

Ausserirdischer Bürgermeister!?

Na gut, Thomas Schmid, momentan noch Garmisch-Partenkirchner Bürgermeister, ist mir schon immer etwas überirdisch vorgekommen. Und jetzt hat er sich verplappert. Im Wahlwerbespot des CSB-GAP über die neue Schanze in Partenkirchen gibt er folgenden Satz zum Besten: "Wir sind damit über die Welt hinaus bekannt geworden". Er weiß, daß es Leben ausserhalb unseres Planeten gibt, das ist jetzt gesichert. Ich gehe sogar davon aus, daß er selber aus einer anderen Welt stammt.

Kumulieren und Panaschieren üben

Wer hätte das gedacht, über das Landratsamt Garmisch-Partenkirchen bin ich auf einen Teststimmzettel gekommen, dort kann man direkt und interaktiv üben, wie sich das mit dem Ankreuzen verhält, man sieht sofort, wann der Stimmzettel ungültig wird. Der Stimmzettel sieht zwar etwas anders aus, als unsere Zettel hier in Oberau, aber zum Üben geht das schon. Das Internet ist so toll.

http://www.probewahl.de/bayern/index.html

Kommunalwahl 2008 in Oberau

Informationen zur Gemeinderatswahl in Oberau

Das bayerische Kommunalwahlrecht ist ein sehr bürgernahes Wahlrecht. Es gibt den Wählerinnen und Wählern die Möglichkeit unter den einzelnen sich bewerbenden Kandidaten auszuwählen. Wichtig dabei ist, darauf zu achten, dass der Stimmzettel nicht ungültig wird. Ich habe einiges an Information zusammengetragen und will Ihnen einige Begriffe und Varianten erläutern, ohne den Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben.

Wichtig: Sie haben 16 Stimmen zu vergeben!

Vergeben Sie mehr, ist Ihr Stimmzettel ungültig, vergeben Sie weniger, verschenken Sie Stimmen (Ihr Wahlzettel bleibt aber gültig)

Grundsätzlich: Einzelstimmvergabe geht vor Listenkreuz!
 
Sie dürfen Namen streichen aber keine hinzufügen! Hinzufügen von Namen führt zur Ungültigkeit des Stimmzettels!

Kumulieren, zu Deutsch Häufeln:

Sie können einem Kandidaten bis zu maximal 3 Stimmen geben. Sie können also ein Kreuz (1 Stimme), eine 1, 2 oder eine 3 in das Kästchen schreiben. Aber passen Sie auf, zählen Sie nochmal nach, bei mehr als 16 vergebenen Stimmen ist Ihr Wahlzettel ungültig (siehe oben).

Panaschieren (frz.: panacher = bunt machen, mischen):

Sie können Ihre 16 Stimmen auf Kandidaten aller drei Listen verteilen!

Das selbe und unsere Beispiele gelten auch für die Kreistagswahl, dort haben Sie allerdings 60 Stimmen zu vergeben.

Bei der Bürgermeisterwahl können Sie nur eine Stimme vergeben, eh klar.

Hier einige Beispiele:

Sie machen nur ein Listenkreuz:

Jeder Kandidat dieser Liste erhält eine Stimme.

Sie machen ein Listenkreuz und häufeln innerhalb dieser Liste:

Die von Ihnen gehäufelten Stimmen werden diesen Kandidaten zugerechnet und Ihre restlichen Stimmen fallen an die anderen Kandidaten dieser Liste in der Reihenfolge von oben nach unten bis 16 Stimmen verbraucht sind.
 
Sie machen ein Listenkreuz, häufeln nicht, streichen aber Namen auf dieser Liste:

Bis auf die gestrichenen Namen erhält jeder Kandidat auf dieser Liste eine Stimme. Es verbleiben als Reststimmen so viele, wie Sie Namen durchgestrichen haben. Diese können Sie auf die verbleibenden Kandidaten dieser Liste oder auf anderen Listen verteilen.

Sie machen ein Listenkreuz, verteilen aber auch Stimmen auf Kandidaten der anderen Listen:

Dann werden zuerst die Einzelstimmen den verschiedenen Kandidaten zugeordnet, dann noch verbleibende Reststimmen der Liste (wieder von oben nach unten) zugeordnet, die Sie angekreuzt haben. Merke: Einzelstammvergabe geht vor Listenkreuz!

Sie machen kein Listenkreuz sondern verteilen Ihre 16 Stimmen auf verschiedene Kandidaten in verschiedenen oder allen Listen:

Bei dieser Einzelstimmvergabe erhält jeder von Ihnen ausgewählte Kandidat so viele Stimmen, wie Sie bei seinem Namen eingesetzt haben (1, 2 oder 3). Vorsicht, nicht mehr als 16 Stimmen verteilen, sonst ist der Stimmzettel ungültig, bei weniger als 16 Stimmen ist der Wahlzettel gültig, die Reststimmen werden halt nicht genutzt.

ich hoffe, ich konnte etwas Licht ins Dunkel der Wahl bringen. Falls noch Fragen sind, einfach in die Kommentare oder per Mail an mich. Ich werde versuchen alles rauszufinden, was unklar ist.

Ich habe letzte Woche noch ein paar Musterwahlzettel geschnorrt, diese werde ich die nächsten Tage noch für Euch bringen. Vielleicht bring ich auch noch bebilderte Beispiele, was möglich ist. Je nach Zeit...

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Dienstag, 19. Februar 2008

Viel los am Oberauer Bahnhof

Seit gestern geht die Post am Oberauer Bahnhof wieder ab. Am Gleis 3 wird der neue Hochbahnsteig aufgestellt. Die Betonfertigteile werden per Zug angeliefert, vom Autokran abgeladen und dann per Bahnkran an ihren Bestimmungsort gebracht. Auch die Laternenmasten und die Verkabelung werden gleich installiert. Eine spannende Sache, wie man heutzutage baut.



Ein Bahnsteigteil liegt bereit um vom Bahnkran aufgenommen zu werden.




Das Bahnsteigteil wird am Bestimmungsort eingepasst.




Gestern dauerten die Arbeiten bis in die Nacht hinein an.




Heute war schon ein Zug am Bahnsteig zu sehen. Das sieht für ältere Menschen oder Kinderwagenschieber schon sehr viel besser aus als vorher. Und den Umweg über die Bahnsteige werden wir verkraften...

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Überquerung der B2 soll sicherer werden

So steht es heute im Lokalteil des Münchner Merkur. Dummerweise unter der kleinen Überschrift "NACH TÖDLICHEM UNFALL". Gut, dass es sich um die B2 in Spatzenhausen handelt und nicht in Oberau. Naja, nicht wirklich gut, vor allem nicht für das Unfallopfer.

Dieser Zeitungsartikel hat mich heute an meinen Antrag vom September 2007 erinnert. Damals hatte ich mit meiner Fraktionskollegin im Oberauer Gemeinderat den Antrag gestellt, an der Shell-Tankstelle eine Fußgängerampel zu errichten. Der ging dann weiter ans Landratsamt und Straßenbauamt. Mittlerweile wurden Verkehrszählungen durchgeführt, aber weiter weiss ich nichts mehr davon. Muss ich mal nachfragen.

Nicht, dass das einschläft, und irgendwann heißt es im Garmisch-Partenkirchner Tagblatt "Postkunde in Oberau auf der B2 überfahren". Das wäre nicht fein.

Den Bericht gibts übrigens auch beim Merkur-Online.

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Mittwoch, 13. Februar 2008

Wochenmarkt in Oberau

Heute werden einige Oberauer erst einmal zweimal geschaut haben, als sie am Alpen-Outlet, dem ehemaligen Spar-Markt, vorbeigefahren sind. Am dortigen Parkplatz waren Standl aufgebaut und Rauch stieg auf. Gerade der Rauch zog die Neugierigen an. Der Qualm kam von einer Fischräucher, es gibt hier frisch geräucherte Saiblinge, Aal und so.

"Didis Obst und Gemüse" heißt das ganze. Die Standerl sollen jetzt erst mal jeden Mittwoch in Oberau an der B2 ihre Waren feil bieten. Ausser dem Fisch gibt es Obst und Gemüse, Marmelade und feinen Honig. Man kann dort auch gut mal was probieren. Ein Käsestand fehlt, weil der Betreiber im Krankenstand ist.

"Didis Obst und Gemüse" steht auch in den Umliegenden Orten wie Farchant einmal in der Woche mit seinen Standerln. Sein Interesse an Oberau stärkte sich, als er erfahren hatte, dass wir hier keinen Supermarkt mehr haben. Und so suchte er nach einer geeigneten Stellfläche, die er am Alpen Outlet fand. Und so haben wir jetzt jeden Mittwoch von 08:00 bis 13:00 Uhr in Oberau einen Wochenmarkt.

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Mein Senf: Wir kommen meiner Prophezeiung näher, dass wir in Oberau irgendwann einmal einen Fidschi-Markt an der B2 haben werden. Nein, das war jetzt böse. Wirtschaftlich gesehen ist es so, dass wir gerade in Oberau einen Engpass in der Lebensmittelversorgung haben. Wirtschaftlich gesehen ist es auch so, dass die Besitzer des Alpen-Outlet-Gebäudes sicher nichts dagegen haben, einmal in der Woche noch ein bisserl was dazu zu verdienen, Cash ist das was zählt. Und so haben die beiden Interessensparteien zusammen gefunden, und raus kam unser neuer Wochenmarkt.
Schade ist, dass sich einige der Waren, wie der geräucherte Fisch, sowie Obst und Gemüse mit dem Portfolio unseres Feinkostladens vom Stühler Karl decken. Es bleibt zu hoffen, dass sich die Stammkunden vom Feinkost Stühler klar sind, dass sie weiterhin in ihrem Laden einkaufen, nicht, dass durch die seltsamen Auswüchse in Oberau noch ein kleines Geschäft wirtschaftlichen Schaden nimmt. 
Durch das Auftauchen des Wochenmarktes fühle ich mich aber auch bestärkt in meiner Meinung, dass der Bedarf im Oberauer Ortskern durchaus da ist, und früher oder später wieder ein kleiner Lebensmittelladen mit vernünftigem Sortiment eröffnet. Wirtschaft regelt sich von selbst, und der Bedarf ist da.

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Montag, 11. Februar 2008

Verkehrsunfall auf der B2 zwischen Oberau und Eschenlohe

Heute Mittag kurz nach elf Uhr ereignete sich auf der Bundesstraße B2 zwischen Oberau und Eschenlohe ein schwerer Verkehrsunfall.  Die Bundesstraße B2 war für zwei Stunden komplett gesperrt.

Neben Einsatzkräften aus Murnau und Garmisch sowie dem Rettungshubschrauber Christoph München waren aus Oberau die Freiwillige Feuerwehr sowie die BRK Bereitschaft Oberau vor Ort.

Hier gibt es den Einsatzbericht der BRK Bereitschaft Oberau.

Und hier ist der Einsatzbericht der Freiwilligen Feuerwehr Oberau.

Alle beiden Einsatzberichten sind mit Bildern versehen.

Auch die Feuerwehr Murnau hat einen Einsatzbericht online:

11.02.2008 Schwerer Verkehrsunfall

Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich auf der B2 Höhe des Wasserstollens. Ein PKW geriet frontal auf einen LKW, woraufhin die beiden Personen im PKW schwer eingeklemmt wurden. Diese wurden von der FFW Oberau befreit.

Unsere Aufgabe war es, den Verkehr von der Autobahn wieder auf die B2 Richtung Murnau abzuleiten, die B2 vollständig zu sperren.

Leider gibt es immer wieder Fahrzeuglenker, die es über Feldwege versuchen, an oder über die Unfallstelle zu gelangen. Dies war für die Feuerwehren Eschenlohe und Murnau ein großer zeitlicher und personeller Aufwand, denn man hätte ohne diese Unvernuft die Einsatzstelle wesentlich früher verlassen können.


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Sonntag, 3. Februar 2008

Gartenbauverein Oberau fährt zur Garten München

Der OGV-Oberau fährt am 02.03.08 zur "Garten München" in der Neuen Messe. Zeitgleich findet die Internationale Handwerksmesse statt, die mit dem selben Ticket besucht werden kann.

Abfahrt um 8:30 Uhr am Hotel zur Post in Oberau, Rückfahrt gegen 14:00 Uhr von der "Garten München". Ein Zwischenstop für eine Kaffeepause wird im Bus bekannt gegeben.

Anmeldung in der Gärtnerei Fischer, Unterfeldstraße 37, Telefon 08824 230. Kosten inklusive Eintritt und Fahrt: EUR 20.-

Anmerkung: Ihre Teilnahme an der Kommunalwahl 2008 ist möglich, der Bus hält vor dem Wahllokal. Solange der Helmut nicht beim Ankreuzen hilft... ;-)

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