Donnerstag, 28. Februar 2008

Kommunalwahl 2008 - dritte Aussendung der SPD Oberau

Die SPD Oberau scheint nicht so viel Geld für eine Materialschlacht zu haben, hier wirds wohl bei drei Flyern bleiben. Müsste aber eigentlich auch reichen, oder? Die SPD kommt wieder auf Hochglanzpapier in Vollfarbe. Und wieder im Format A5. So richtig neue Ideen sind auch hier nicht zu finden. Der Titel vom ersten Prospekt, das Bild vom zweiten. Und auch die Aussagen sind nicht wirklich neu. Aber man setzt halt überall auf die Verinnerlichung durch Wiederholung. Hier ist das Teil:


Vorder- und Rückseite



Innenseite

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Wahlkampf 2008 - fünfte Aussendung der Freien Wähler

Ja gibts denn sowas auch? Die fünfte Aussendung der Freien Wähler ist die zweite Aussendung der Freien Wähler. Auch hier wird einfach nochmal ein alter Prospekt verteilt, für die, dies beim ersten mal nicht kapiert haben, oder was?

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Wahlkampf 2008 - 6te Aussendung der CSU

Die sechste Aussendung der CSU folgt in Form eines 4Seiters, A4, vierfarbig. Und bevor ich mich weiter drüber auslasse. Ja, der war schon mal im Briefkasten. Ist denn Oberau wirklich sooooo langweilig, dass man die gleiche Aussendung zweimal in die Briefkästen schmeissen muss? Die müssen Geld haben...

Das Teil wurde am 6. Februar schonmal hier vorgestellt. Glaubt die CSU wirklich, dass die Oberauer sich was keine zwei Wochen merken können? Sehr seltsam. Irgendwie kommts mir so vor, als ob es die Menge macht...

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Wahlkampf 2008 - 5te Aussendung der CSU

Die fünfte Aussendung der Oberauer CSU zum Kampf um Bürgermeister- und Gemeinderatsposten lag gestern in den Oberauer Briefkästen. Eine Sonderausgabe des Mühlradel auf zwei DIN A4 Seiten sw. Aufgemacht als Interview der Redaktion des Mühlradls mit dem amtierenden Bürgermeister Peter Imminger. Es wird dort auch auf Vorwürfe des Bürgermeisterkandidaten Georg Mayr eingegangen, richtig wirklich entkräftend kommts mir zumindest nicht vor. Aber lest selber und bildet Euch EURE Meinung:




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Dienstag, 26. Februar 2008

Kommunalwahl 2008: Wahlempfehlung in eigener Sache

So, angekündigt hatte ich das ja schon mal. Auch wenn es mir unangenehm ist, aber jetzt kommts. Ich brauch was von Euch. Eure Stimme. Am 2. März 2008 bei der Wahl zum Gemeinderat in Oberau. Liste 2, Platz 1, Christian Allinger.

Seit zehn Jahren schreibe ich meine Meinung, das Medium Internet ist ideal dafür, frei von jeglichen Einflüssen ausserhalb die eigenen Gedanken zu veröffentlichen. Und das mache ich. Ohne jemandem Rechenschaft ablegen zu müssen, ohne Geld mit meinen Berichten zu verdienen. Und ohne Parteibrille. Der Oberau-Blog ist überparteilich und unabhängig. Und das soll auch immer so bleiben.

Durch mein Engagement im Ort, nicht nur hier im Internet, bin ich irgendwann einmal in der Kommunalpolitik gelandet. Bei der letzten Gemeinderatswahl vor sechs Jahren bin ich erfolgreich gescheitert und verfehlte den Einzug in das Oberauer Rathaus.

Vor drei Jahren bin ich dann durch das freiwillige Ausscheiden von Dr. Helmut Lambertz, Chefarzt im Klinikum Garmisch-Partenkirchen, nachgerückt. Seitdem darf ich die Gemeinderatssitzungen auch im nichtöffentlichen Teil verfolgen.

Und ich muss sagen, es macht mir Spaß, meine Meinung und meine Erfahrungen im Kommunalparlament mit einzubringen. Beruflich in der Energieversorgung tätig, sind gerade Projekte wie Wasserversorgung oder Kläranlagenerweiterung, bei denen es auch richtig um Geld geht, äusserst spannend. Und es ist schön, wenn man Ahnung hat, von den Dingen, über die man redet.

Mittlerweile bin ich Vater geworden und geniesse diese Eigenschaft. Meine Sichtweise hat sich aber auch durch diese Änderung in meinem Leben verändert. Durch Kinderwagenschieberei komme ich in Kontakt mit  zu hohen Bordsteinkanten, Chaos-Parkern und wahnsinnigen Rasern im Ortsbereich. Und der Kindergarten interessiert mich noch viel mehr als zuvor.

Für mich stand es ausser Frage, dass Arbeit im Gemeinderat Teamarbeit ist. Über die Fraktionen hinaus. Dass ich ganz schön naiv bin das nicht immer so ist, habe ich dann relativ schnell gelernt. Kurz nach meiner Amtseinführung durfte ich das äusserst bedenkliche Thema "Golfplatzerweiterung" mit erleben. Das jetzt gerade durch den Bürgermeisterkandidaten Georg Mayr ausgiebig ausgeschlachtet wird. Ich war damals zufrieden, dass ich dabei war, und dieses Vorhaben unter diesen Umständen mit gekippt habe. Mir ging es damals auch um Naturschutz, um Erholungsgebiete und Privilegien, die sich einige wenige herausnehmen möchten. Aber vor allem ging es mir darum, dass eine Entscheidung über die Kultivierung eines riesigen Erholungsgebiete, welches momentan von allen genutzt werden kann, nicht von 0,5% der Oberauer Bevölkerung in geheimer Sitzung getroffen werden kann. NIE. Vor solchen Entscheidungen will ich IMMER VORHER EURE Meinung abfragen. Die Meinung der Oberauer Bürger, denen der Lebensraum Loisachtal wichtig ist.

Wie gesagt, damals war ich froh, als das Thema vom Tisch war, jetzt muss ich sagen, wenn ich länger dabei gewesen wäre, hätte ich als Abschluss der ganzen Sache die Veröffentlichung der Beratungsergebnisse gefordert. Das wäre mir zugestanden. Aber im ersten Jahr der Karriere macht man das glaub ich nicht gleich.

Georg Mayr, Bürgermeisterkandidat der Freien Wähler war zu der Zeit schon ein alter Hase im Gemeinderat. Und er (und auch alle anderen) hat die Veröffentlichung nicht schriftlich beantragt. Jetzt, zwei Jahre später wird das Thema im Wahlkampf ausgeschlachtet, das finde ich nicht gut. Das kommt zu spät und ist meiner Meinung nach reine Berechnung und ein Mittel zum Zweck, um jemandem zu schaden. Das stell ich mir unter Politik nicht vor.

Im Großen und Ganzen war die Zeit im Gemeinderat bisher allerdings eher positiv für mich. Klar, am Anfang ist es viel Zeug, mit dem man konfrontiert wird, aber da wächst man rein. Ich will weiter machen. Meine Eigene Meinung vertreten, fair und erfolgreich im Gemeinderat mitarbeiten.

Für den Oberau-Blog ist meine Arbeit im Gemeinderat natürlich nur von Vorteil, ich kann alles an Informationen, was ich bekomme, an EUCH weitergeben. Und werde das auch in Zukunft tun. Hier gibt es die Transparenz, von der die die anderen reden. Schon lange. Sogar das Golfplatzthema wurde zwischen den Zeilen in der Bilderwelt von mir angerissen...

Jetzt wurde der Text ungefähr zehnmal so lange, wie ich wollte, ich hab viel zu viel geschrieben. Und jetzt muss ich zum Ende kommen. Nein, ich fordere Euch jetzt nicht auf, Euer Kreuz am 2. März bei irgendeiner Partei zu machen, das hat hier nichts zu suchen. Aber in Eurem Interesse und natürlich in meinem Interesse, immer wieder geniale Berichte zu verfassen, bitte ich Euch darum, egal, wo Ihr Euer Listenkreuz macht, gebt mir Eure Stimme.

3 Stimmen auf Liste 2 Platz 1. Christian Allinger.

Mehr will ich nicht. Bedenkt dabei, dass ich bei der letzten Wahl nicht gleich reingekommen bin, sicher durch den vorderen Listenplatz ist mein Sitz nicht. Und bitte beachtet meine Hinweise zur Wahl, nicht dass Euer Stimmzettel ungültig wird.

Und jetzt verschone ich Euch mit dem leidigen Thema Wahlkampf. Ich kann Euch versichern, dass der in Form einer Stellungnahme spätestens Übermorgen wieder aus Eurem Briefkasten lacht... Und am 3. März sind wir dann alle wieder Freunde.

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CCC | Bayerische Kommunalwahl 2008: Computerisierte Auszählung mit Barcodes unsicher und intransparent

Der Chaos Computer Club (CCC) weist auf erhebliche Risiken beim Einsatz softwaregestützter Barcode-Auszählungssysteme bei den Bayerischen Kommunalwahlen hin.
Bei den Wahlen am 2. März 2008 sollen mehr als 8.000 Barcode-Lesestifte und PCs für die Auszählung der Stimmzettel in den Wahllokalen verwendet werden.

Bei der barcodegestützten Auszählung, die vor sechs Jahren bereits einen ersten Testlauf in Bayern absolvierte, handelt es sich um ein System bestehend aus Computer, Barcodescanner, USB-Stick und einer Software von der Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB). Die einzelnen Komponenten sind trotz Lizenzierung des Verfahrens durch das bayerische Innenministerium einfach manipulierbar; zusammen ergeben sie ein erhebliches Sicherheitsrisiko für die Kommunalwahl am 2. März.
CCC | Bayerische Kommunalwahl 2008: Computerisierte Auszählung mit Barcodes unsicher und intransparent

Wer sich dafür interessiert, sollte wirklich auf den Link klicken und weiterlesen. Ist spannend. Ich bin ja selber zum Wahldienst eingeteilt. Ohoh... Ich werde das ganze genauestens beobachten, nein, ich vermute nicht, dass in Oberau jemand Wahlfälschung betreibt, aber das Verfahren an sich interessiert mich schon.

Bereits die Ankündigung bei der Informationsveranstaltung für Wahlhelfer, dass die gezählten Ergebnisse auf USB-Sticks gespeichert werden, löste leichtes Bauchweh bei mir aus. Hoffentlich hat der Freistaat Bayern qualitativ hocherwertige USB-Sticks geordert, bei billigen gibts ja durchaus mal Datenverlust...

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Sonntag, 24. Februar 2008

Wahlkampf - vierte Aussendung der CSU

Die nunmehr vierte Aussendung der Oberauer CSU war am Wochenende in den Briefkästen zu finden. A4 doppelseitig, schwarzweiss auf Papier mit farbigem CSU-Logo.

Auf Seite 1 die Ankündigung einer Wahlveranstaltung am Dienstag mit Thomas Goppel, Peter Imminger und Harald Kühn. Auf Seite zwei zum wiederholten male die Erklärung, wie man richtig wählt. Aber noch richtiger wählt man mit dem Oberau-Blog.

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Wahlkampf - zweite Aussendung der SPD Oberau

Eine Woche vor der Wahl versucht die Oberauer SPD den Anschluss an die Materialschlacht von CSU und Freien Wählern zu finden. Die zweite Aussendung kommt wieder im Format DIN A5, vierfarbig, vier Seiten.

Auf Seite 1 stellen sich die zwei (nur) Gemeinderäte der SPD vor, darunter dann ein Bild des gesamten Kandidatenteams. Soziale und ökologische Aspekte haben sich die SPD-Kandidaten auf die Fahne geschrieben.

Im Mittelteil wieder eine Doppelseite. Das Luftbild aus dem ersten Prospekt ist jetzt mit Projekten aus den letzten Jahren versehen. Nette Idee, Kontrast zum Textbrei der Mitbewerber.

Auf Seite vier dann ein Blick in die Zukunft, es wird kurz angerissen, was ansteht, die nächsten Jahre. Aber das machen ja alle.

Hier wieder für Euch der Prospekt:

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Samstag, 23. Februar 2008

Ausserirdischer Bürgermeister!?

Na gut, Thomas Schmid, momentan noch Garmisch-Partenkirchner Bürgermeister, ist mir schon immer etwas überirdisch vorgekommen. Und jetzt hat er sich verplappert. Im Wahlwerbespot des CSB-GAP über die neue Schanze in Partenkirchen gibt er folgenden Satz zum Besten: "Wir sind damit über die Welt hinaus bekannt geworden". Er weiß, daß es Leben ausserhalb unseres Planeten gibt, das ist jetzt gesichert. Ich gehe sogar davon aus, daß er selber aus einer anderen Welt stammt.

Kumulieren und Panaschieren üben

Wer hätte das gedacht, über das Landratsamt Garmisch-Partenkirchen bin ich auf einen Teststimmzettel gekommen, dort kann man direkt und interaktiv üben, wie sich das mit dem Ankreuzen verhält, man sieht sofort, wann der Stimmzettel ungültig wird. Der Stimmzettel sieht zwar etwas anders aus, als unsere Zettel hier in Oberau, aber zum Üben geht das schon. Das Internet ist so toll.

http://www.probewahl.de/bayern/index.html

Kommunalwahl 2008 in Oberau

Informationen zur Gemeinderatswahl in Oberau

Das bayerische Kommunalwahlrecht ist ein sehr bürgernahes Wahlrecht. Es gibt den Wählerinnen und Wählern die Möglichkeit unter den einzelnen sich bewerbenden Kandidaten auszuwählen. Wichtig dabei ist, darauf zu achten, dass der Stimmzettel nicht ungültig wird. Ich habe einiges an Information zusammengetragen und will Ihnen einige Begriffe und Varianten erläutern, ohne den Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben.

Wichtig: Sie haben 16 Stimmen zu vergeben!

Vergeben Sie mehr, ist Ihr Stimmzettel ungültig, vergeben Sie weniger, verschenken Sie Stimmen (Ihr Wahlzettel bleibt aber gültig)

Grundsätzlich: Einzelstimmvergabe geht vor Listenkreuz!
 
Sie dürfen Namen streichen aber keine hinzufügen! Hinzufügen von Namen führt zur Ungültigkeit des Stimmzettels!

Kumulieren, zu Deutsch Häufeln:

Sie können einem Kandidaten bis zu maximal 3 Stimmen geben. Sie können also ein Kreuz (1 Stimme), eine 1, 2 oder eine 3 in das Kästchen schreiben. Aber passen Sie auf, zählen Sie nochmal nach, bei mehr als 16 vergebenen Stimmen ist Ihr Wahlzettel ungültig (siehe oben).

Panaschieren (frz.: panacher = bunt machen, mischen):

Sie können Ihre 16 Stimmen auf Kandidaten aller drei Listen verteilen!

Das selbe und unsere Beispiele gelten auch für die Kreistagswahl, dort haben Sie allerdings 60 Stimmen zu vergeben.

Bei der Bürgermeisterwahl können Sie nur eine Stimme vergeben, eh klar.

Hier einige Beispiele:

Sie machen nur ein Listenkreuz:

Jeder Kandidat dieser Liste erhält eine Stimme.

Sie machen ein Listenkreuz und häufeln innerhalb dieser Liste:

Die von Ihnen gehäufelten Stimmen werden diesen Kandidaten zugerechnet und Ihre restlichen Stimmen fallen an die anderen Kandidaten dieser Liste in der Reihenfolge von oben nach unten bis 16 Stimmen verbraucht sind.
 
Sie machen ein Listenkreuz, häufeln nicht, streichen aber Namen auf dieser Liste:

Bis auf die gestrichenen Namen erhält jeder Kandidat auf dieser Liste eine Stimme. Es verbleiben als Reststimmen so viele, wie Sie Namen durchgestrichen haben. Diese können Sie auf die verbleibenden Kandidaten dieser Liste oder auf anderen Listen verteilen.

Sie machen ein Listenkreuz, verteilen aber auch Stimmen auf Kandidaten der anderen Listen:

Dann werden zuerst die Einzelstimmen den verschiedenen Kandidaten zugeordnet, dann noch verbleibende Reststimmen der Liste (wieder von oben nach unten) zugeordnet, die Sie angekreuzt haben. Merke: Einzelstammvergabe geht vor Listenkreuz!

Sie machen kein Listenkreuz sondern verteilen Ihre 16 Stimmen auf verschiedene Kandidaten in verschiedenen oder allen Listen:

Bei dieser Einzelstimmvergabe erhält jeder von Ihnen ausgewählte Kandidat so viele Stimmen, wie Sie bei seinem Namen eingesetzt haben (1, 2 oder 3). Vorsicht, nicht mehr als 16 Stimmen verteilen, sonst ist der Stimmzettel ungültig, bei weniger als 16 Stimmen ist der Wahlzettel gültig, die Reststimmen werden halt nicht genutzt.

ich hoffe, ich konnte etwas Licht ins Dunkel der Wahl bringen. Falls noch Fragen sind, einfach in die Kommentare oder per Mail an mich. Ich werde versuchen alles rauszufinden, was unklar ist.

Ich habe letzte Woche noch ein paar Musterwahlzettel geschnorrt, diese werde ich die nächsten Tage noch für Euch bringen. Vielleicht bring ich auch noch bebilderte Beispiele, was möglich ist. Je nach Zeit...

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Wahlkampf Endspurt

Nachdem gestern eine Informationsversammlung der Freien Wähler Oberau stattgefunden hat, und für Dienstag ein Bunter Abend der CSU angesagt ist, wird es wohl so sein, dass sich der Wahlkampf in der heißen Endphase befindet. Für dieses Wochenende sind nochmal Aussendungen zu erwarten, schätz ich. Ich bin gespannt.

Viele Bürger, mit denen ich spreche, sind sich über das Wahlverfahren nicht ganz im klaren, man hat ja doch sehr viele Möglichkeiten. Die Parteien weisen immer nur auf ihr Listenkreuz hin und erwähnen vielleicht mit einem Nebensatz die Möglichkeiten des Kumulierens und Panaschierens. Für eine Wählergruppe hatte ich ein Flugblatt entworfen, welches die Möglichkeiten detailliert darstellt und mit Beispielen erklärt. Da dieses Flugblatt abgesetzt wurde, kann ich den Inhalt jetzt hier schön verwerten. In Kürze gibts das hier, muss nur noch fürs Internet umgestrickt und die parteispezifischen Sätze entfernt werden. Und wieder einmal wisst IHR mehr als alle anderen...

P.S.: Was ich beinahe vergessen hätte. JA, wenn die Wahl rum ist, dann gibt es wieder eine Fortsetzung der Bilderwelt. Und vielleicht sogar eine kleine spannende Neuheit im Bereich der Fotoberichterstattung aus Oberau.

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Mittwoch, 20. Februar 2008

Wahlkampf 2008 - Bürgermeisterkandidat Georg Mayr

Gestern Abend konnte man eine Aussendung des Bürgermeisterkandidaten Georg Mayr im Briefkasten finden. Briefpapier der Freien Wähler scheint günstig zu sein. Farbdruck auf vorgedrucktem Papier, DIN A4, einseitig. Dem Text werde ich mich zu späterer Zeit noch widmen.

Klick zum größer machen.

Kommunalwahl 2008 - Bürgermeister Mayr

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Dienstag, 19. Februar 2008

Viel los am Oberauer Bahnhof

Seit gestern geht die Post am Oberauer Bahnhof wieder ab. Am Gleis 3 wird der neue Hochbahnsteig aufgestellt. Die Betonfertigteile werden per Zug angeliefert, vom Autokran abgeladen und dann per Bahnkran an ihren Bestimmungsort gebracht. Auch die Laternenmasten und die Verkabelung werden gleich installiert. Eine spannende Sache, wie man heutzutage baut.



Ein Bahnsteigteil liegt bereit um vom Bahnkran aufgenommen zu werden.




Das Bahnsteigteil wird am Bestimmungsort eingepasst.




Gestern dauerten die Arbeiten bis in die Nacht hinein an.




Heute war schon ein Zug am Bahnsteig zu sehen. Das sieht für ältere Menschen oder Kinderwagenschieber schon sehr viel besser aus als vorher. Und den Umweg über die Bahnsteige werden wir verkraften...

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Überquerung der B2 soll sicherer werden

So steht es heute im Lokalteil des Münchner Merkur. Dummerweise unter der kleinen Überschrift "NACH TÖDLICHEM UNFALL". Gut, dass es sich um die B2 in Spatzenhausen handelt und nicht in Oberau. Naja, nicht wirklich gut, vor allem nicht für das Unfallopfer.

Dieser Zeitungsartikel hat mich heute an meinen Antrag vom September 2007 erinnert. Damals hatte ich mit meiner Fraktionskollegin im Oberauer Gemeinderat den Antrag gestellt, an der Shell-Tankstelle eine Fußgängerampel zu errichten. Der ging dann weiter ans Landratsamt und Straßenbauamt. Mittlerweile wurden Verkehrszählungen durchgeführt, aber weiter weiss ich nichts mehr davon. Muss ich mal nachfragen.

Nicht, dass das einschläft, und irgendwann heißt es im Garmisch-Partenkirchner Tagblatt "Postkunde in Oberau auf der B2 überfahren". Das wäre nicht fein.

Den Bericht gibts übrigens auch beim Merkur-Online.

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Wahlkampf 2008 - Aussendung von Peter Bitzl

Peter Bitzl, Gemeinderatskandidat der Oberauer CSU wendet sich in einer eigenen Aussendung an die Oberauer Bürger. Beziehungsweise einige Oberauer Bürger empfehlen Peter Bitzl für die Gemeinderatswahl. Das ist völlig legitim und eigentlich ganz normal. Die meisten Parteien stellen es ihren Kandidaten frei, eigene Werbekampagnen durchzuführen. Und auch Empfehlungen von Bürgern oder Organisationen sind nichts ungewöhnliches.


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Wahlkampf 2008 - dritte Aussendung der Freien Wähler

Am Freitag, den 15. Februar lag die dritte Aussendung der Freien Wähler in den Oberauer Briefkästen. Ein Brief an die Oberauerinnen und Oberauer. Diesmal wird eher dargestellt, was nicht so gut gelaufen ist. Eher rumgenörgelt.

sw-Kopie auf farbiger Vorlage der Freien Wähler. Negativ: Die Schrift bei den Punkten ist um ein bis zwei Punkte zu klein und somit schlecht lesbar.


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Mittwoch, 13. Februar 2008

Kommunalwahl 2008 - zweite Aussendung der Freien Wähler

Am letzten Wochenende wurde die zweite Aussendung der Freien Wähler Oberau in die Briefkästen verteilt. Diesmal vier Seiten in DIN A4, farbig. Auf der Titelseite lacht uns der Bürgermeisterkandidat Georg Mayr entgegen. Auf Seite 2 und 3 werden dann die Kandidaten nochmal in Farbe vorgestellt. Ausserdem die Sitzverteilung im Oberauer Gemeinderat. Diese sehr schön grafisch aufbereitet, man kann saugut erkennen, dass die CSU die wirklich absolute Mehrheit hat, die SPD nur zwei Sitze und die FW drei. Schade, dass ich diese Idee nicht hatte. Keine Angst, ich klau sie nicht. Die Aussagen zur Politik werden wie für die Freien Wähler üblich etwas knapp gehalten. Auf Seite vier gibts dann nochmal ein paar Hinweise zur Wahl und zum Kreistag. Die Freien Wähler sind übrigens die einzigen, die auf der Liste zur Gemeinderatswahl einen Kandidatenplatz doppelt vergeben haben, den von Georg Mayr.

Alles in allem ein schöner Prospekt, man merkt, dass auch bei den Freien finanzielles Potential da ist, und sie versuchen, mit der CSU auf gleicher Höhe mitzuschwimmen.

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Kommunalwahl 2008 - dritte Aussendung der CSU

Die CSU Oberau hat am vergangenen Wochenende bereits die dritte Aussendung in die Briefkästen der Oberauer verteilt. Es handelt sich wieder um vier Seiten A4, Vollfarbe. Die erste Seite warf bei mir die Frage auf "Dummer Zufall oder Plagiat?", die SPD hatte in einer Vorausgegangen Sendung ein ähnliches Bild vom Oberauer Risskopf auf der Titelseite. Ich gehe mal davon aus, dass es Gedankenübertragung oder Zufall war. Wobei, wenn die CSU auf den Ideen der SPD reitet, das wäre mal auch nicht schlecht...

Auf Seite zwei und drei leiert man zum wiederholten male das Arbeitsprogramm für die nächsten sechs Jahre runter, auf Seite vier wird wieder einmal auf das Listenkreuz bei der CSU hingewiesen.

Und hier sind sie wieder, alle vier Prospektseiten:

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Wochenmarkt in Oberau

Heute werden einige Oberauer erst einmal zweimal geschaut haben, als sie am Alpen-Outlet, dem ehemaligen Spar-Markt, vorbeigefahren sind. Am dortigen Parkplatz waren Standl aufgebaut und Rauch stieg auf. Gerade der Rauch zog die Neugierigen an. Der Qualm kam von einer Fischräucher, es gibt hier frisch geräucherte Saiblinge, Aal und so.

"Didis Obst und Gemüse" heißt das ganze. Die Standerl sollen jetzt erst mal jeden Mittwoch in Oberau an der B2 ihre Waren feil bieten. Ausser dem Fisch gibt es Obst und Gemüse, Marmelade und feinen Honig. Man kann dort auch gut mal was probieren. Ein Käsestand fehlt, weil der Betreiber im Krankenstand ist.

"Didis Obst und Gemüse" steht auch in den Umliegenden Orten wie Farchant einmal in der Woche mit seinen Standerln. Sein Interesse an Oberau stärkte sich, als er erfahren hatte, dass wir hier keinen Supermarkt mehr haben. Und so suchte er nach einer geeigneten Stellfläche, die er am Alpen Outlet fand. Und so haben wir jetzt jeden Mittwoch von 08:00 bis 13:00 Uhr in Oberau einen Wochenmarkt.

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Mein Senf: Wir kommen meiner Prophezeiung näher, dass wir in Oberau irgendwann einmal einen Fidschi-Markt an der B2 haben werden. Nein, das war jetzt böse. Wirtschaftlich gesehen ist es so, dass wir gerade in Oberau einen Engpass in der Lebensmittelversorgung haben. Wirtschaftlich gesehen ist es auch so, dass die Besitzer des Alpen-Outlet-Gebäudes sicher nichts dagegen haben, einmal in der Woche noch ein bisserl was dazu zu verdienen, Cash ist das was zählt. Und so haben die beiden Interessensparteien zusammen gefunden, und raus kam unser neuer Wochenmarkt.
Schade ist, dass sich einige der Waren, wie der geräucherte Fisch, sowie Obst und Gemüse mit dem Portfolio unseres Feinkostladens vom Stühler Karl decken. Es bleibt zu hoffen, dass sich die Stammkunden vom Feinkost Stühler klar sind, dass sie weiterhin in ihrem Laden einkaufen, nicht, dass durch die seltsamen Auswüchse in Oberau noch ein kleines Geschäft wirtschaftlichen Schaden nimmt. 
Durch das Auftauchen des Wochenmarktes fühle ich mich aber auch bestärkt in meiner Meinung, dass der Bedarf im Oberauer Ortskern durchaus da ist, und früher oder später wieder ein kleiner Lebensmittelladen mit vernünftigem Sortiment eröffnet. Wirtschaft regelt sich von selbst, und der Bedarf ist da.

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Montag, 11. Februar 2008

Verkehrsunfall auf der B2 zwischen Oberau und Eschenlohe

Heute Mittag kurz nach elf Uhr ereignete sich auf der Bundesstraße B2 zwischen Oberau und Eschenlohe ein schwerer Verkehrsunfall.  Die Bundesstraße B2 war für zwei Stunden komplett gesperrt.

Neben Einsatzkräften aus Murnau und Garmisch sowie dem Rettungshubschrauber Christoph München waren aus Oberau die Freiwillige Feuerwehr sowie die BRK Bereitschaft Oberau vor Ort.

Hier gibt es den Einsatzbericht der BRK Bereitschaft Oberau.

Und hier ist der Einsatzbericht der Freiwilligen Feuerwehr Oberau.

Alle beiden Einsatzberichten sind mit Bildern versehen.

Auch die Feuerwehr Murnau hat einen Einsatzbericht online:

11.02.2008 Schwerer Verkehrsunfall

Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich auf der B2 Höhe des Wasserstollens. Ein PKW geriet frontal auf einen LKW, woraufhin die beiden Personen im PKW schwer eingeklemmt wurden. Diese wurden von der FFW Oberau befreit.

Unsere Aufgabe war es, den Verkehr von der Autobahn wieder auf die B2 Richtung Murnau abzuleiten, die B2 vollständig zu sperren.

Leider gibt es immer wieder Fahrzeuglenker, die es über Feldwege versuchen, an oder über die Unfallstelle zu gelangen. Dies war für die Feuerwehren Eschenlohe und Murnau ein großer zeitlicher und personeller Aufwand, denn man hätte ohne diese Unvernuft die Einsatzstelle wesentlich früher verlassen können.


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Mittwoch, 6. Februar 2008

Wahlkampf 2008 in Oberau - erste Aussendung der SPD

So, bei der zweiten Welle an Aussendungen zur Kommunalwahl 2008 ist die SPD jetzt dann doch mal dabei. Die erste Welle wurde ausgelassen, dafür geht es jetzt mit einem Bunten Prospekt in die Vollen. Das Format ist ungewöhnlich, die SPD hat sich für A5 entschieden. Vollfarbe, vier Seiten. Geruch trotz Farbdruck angenehm aber kaum merkbar.

Auf Seite 1 eine kurze Einleitung und dann ein Bild von Oberau. Vom Rißkopf aus gemacht. Auf den Seiten 2 und 3 dann die Vorstellung der Kandidaten. Auch bunt, das rot im Hintergrund dominiert die Erscheinung. Auffallend, dass hier fast alle Kandidaten was zum Lachen haben, durchwegs fröhliche Gesichter. Unter der Kandidatenvorstellung kurz die Ziele der Ortspolitik angerissen.
Auf Seite 4 dann auch hier eine kurze Erklärung der Wahl, nochmal der komplette Wahlvorschlag. Unten noch der Hinweis auf den neuen Ideenkasten am Dorfplatz in den eh keiner was reinschmeissen wird. Bei der letzten Wahl hat es von der SPD nur einen Prospekt gegeben. Ob durch die Verkleinerung jetzt zwei Aussendungen im Budget eingeplant sind, oder ob das Budget einfach nur noch kleiner ist, wird sich zeigen.

Und auch dieser Prospekt wieder live und in Farbe:






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Kommunalwahlkampf 2008 - die zweite Welle

Bei der zweiten Welle wieder mit dabei: Die CSU. Der Prospekt diesmal in A4 und farbig. Vier Seiten. Mattes Papier. Das Papier stinkt massiv und aus einiger Entfernung schon merkbar, das gibt Punktabzug.

Auf der Titelseite Peter Imminger, Seite 2 das Arbeitsprogramm bis 2014, Seite 3 die Kandidaten, diesmal in der Reihenfolge der Listenplätze ;-) und auf Seite 4 dann noch was zur Kreistagswahl und Tipps zum wählen. Hier wieder in voller Länge (draufklicken und dann größer machen über die Lupe bei Flickr):









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Sonntag, 3. Februar 2008

Gartenbauverein Oberau fährt zur Garten München

Der OGV-Oberau fährt am 02.03.08 zur "Garten München" in der Neuen Messe. Zeitgleich findet die Internationale Handwerksmesse statt, die mit dem selben Ticket besucht werden kann.

Abfahrt um 8:30 Uhr am Hotel zur Post in Oberau, Rückfahrt gegen 14:00 Uhr von der "Garten München". Ein Zwischenstop für eine Kaffeepause wird im Bus bekannt gegeben.

Anmeldung in der Gärtnerei Fischer, Unterfeldstraße 37, Telefon 08824 230. Kosten inklusive Eintritt und Fahrt: EUR 20.-

Anmerkung: Ihre Teilnahme an der Kommunalwahl 2008 ist möglich, der Bus hält vor dem Wahllokal. Solange der Helmut nicht beim Ankreuzen hilft... ;-)

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