Montag, 31. Dezember 2007

Tiefensee wieder im Zugspitzland

Nachdem der letztjährige Kurzbesuch unseres Bundesverkehrsministers damals schon ein bisserl Wirbel verursacht hat, traut sich Wolfgang Tiefensee auch dieses Jahr wieder ins Zugspitzland. Gestern Abend wurde er im Eishockey beim SCR in Garmisch-Partenkirchen gesehen.

Morgen wird er sich dann sicher das Neujahrsskispringen von der neuen Garmisch-Partenkirchner Sprungschanze anschauen. Schade, dass ich ihm kein VEO-Transparent von der Zuschauertribüne aus ins Gesicht halten kann.

Und so wird dann am Mittwoch in der Presse wieder allerbestens zu lsesen sein, dass Tiefensee mit Schmid und Kühn gesprochen hat, dass der Kramertunnel so richtig wichtig ist, und Oberau wird er immer noch nicht ernst nehmen. Schade.

Aber vielleicht hat er wenigstens ein paar schöne erholsame Tage über den Jahreswechsel.

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Samstag, 29. Dezember 2007

VEO-Tunnel leuchtet mal wieder

29.12.2007, 07:12

Symbolisches Tunnelportal leuchtet wieder

Oberau - Der Kampf der Initiative Verkehrsentlastung Oberau für eine Umgehung geht weiter. An diesem Wochenende sowie am Neujahrstag wird die Initiative wieder symbolisch ein leuchtendes Tunnelportal aufstellen. Die Leuchtaktion sei außerdem nur der Auftakt für weitere spektakuläre Aktionen im Jahr 2008, so ein Sprecher.
Radio Oberland - So klingt der Süden

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Montag, 24. Dezember 2007

Silli +24.12.2007



Die Zeit heilt Wunden, doch vergessen kann ich nicht.
Die Zeit heilt Wunden, doch ich denke oft an Dich.
Ganz egal, wo Du auch bist, Du weißt so gut wie ich:
Irgendwann seh'n wir uns wieder.

Nur die Besten sterben jung, Du warst die Beste.
Nur noch Erinnerung, sag mir: Warum

Frei nach "Nur die Besten sterben jung" von den Onkelz.

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Mittwoch, 19. Dezember 2007

Gelockertes Lkw-Fahrverbot verordnet - oesterreich.ORF.at

Ohne Worte.

Gelockertes Lkw-Fahrverbot verordnet

Am Mittwoch wurde vom Land Tirol die Lockerung der Lkw-Fahrverbote am Zirler Berg verordnet. Die Regelung gilt jedoch erst, wenn auch die Tafeln am Beginn der Strecke auf die geänderte Norm hinweisen. Bis diese angebracht werden, kann es noch einige Tage dauern.
Gelockertes Lkw-Fahrverbot verordnet - oesterreich.ORF.at

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Bahnhof Oberau ist verschnalzt

Was ich seit ein paar Monaten immer wieder erzähle, seit dem der Bahnhofsumbau in Oberau losgegangen ist, hat sich jetzt doch schneller in Realität gewandelt, als manche dachten. Der Bahnhof Oberau wurde die letzten Tage an ein Bieterkonsortium verschnalzt. Ein Paket von knapp 500 Bahnhöfen haben die eingesackt. Bin gespannt, was damit jetzt passiert. Gar nichts? Was positives? Oder was negatives? Wir werdens erleben. Die ganze Story gibt es heute im Garmisch-Partenkirchner Tagblatt, online über die Link unten erreichbar:

Die Deutsche Bahn AG trennt sich Schritt für Schritt von Empfangsgebäuden im Landkreis, die sie nicht mehr benötigt. Nun verkaufte sie auch die Bahnhöfe in Uffing, Oberau und Griesen.
Bahn verkauft drei weitere Stationsgebäude

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Dienstag, 18. Dezember 2007

Die Oberauer SPD rückt in die Mitte

Letzten Samstag haben die Mitglieder des SPD Ortsvereines den bei der Filmvorführung "Bahn unterm Hammer" vorgestellten roten Ideenkasten in Oberau am Dorfplatz montiert. Der knallrote Briefkasten hängt am Fußweg zwischen Schmiedeweg und Mühlstraße im Westen des Dorfplatzes. Der Briefkasten soll den direkten Kontakt der Bürger zu den SPD-Gemeinderäten herstellen, hier können Anregungen und Wünsche einfach reingeworfen werden.

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Direkt neben dem Briefkasten hängt der neue Schaukasten der SPD Oberau. Damit rückt die SPD direkt in die Oberauer Mitte. Im Schaukasten werden aktuelle Themen der SPD veröffentlicht. Mal schauen, was da in Zukunft interessantes zu lesen sein wird.

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Montag, 17. Dezember 2007

Die Arbeiten am Oberauer Bahnhof gehen weiter

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Im Bahnhof Oberau gehen die Arbeiten zur Vorbereitung der Entsorgung des Bahnhofsgebäudes weiter. Hier werden Fundamente für die neuen Hochbahnsteige gesetzt.

Zukünfitg wird es hier schätzungshalber ein zugiges Wartehäuserl mit einem einsamen Automaten geben. Schön.
Direkt zur Bilderwelt vom Dezember 2007

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Das perfekte Dinner in Oberau

Leider konnte ich mir die in Oberau gedrehte Sendung der Reihe "Das perfekte Dinner" erst heute reinziehen. War aber doch ganz nett, die Sendung.

Dummerweise kam eines unserer derzeit größeren Probleme im Dorf jetzt auch noch im Fernsehen. Klaus, so heißt unser Meisterkoch aus Oberau hat ausgerechnet beim Bartl in Farchant eingekauft. Bäh. Aber klar, Reherl hätt er wohl beim Aldi nicht wirklich bekommen. Und das Fleisch wäre sicher bei einem unserer Metzger auch in besserer gleicher Qualität zu bekommen gewesen. Aber wahrscheinlich wären drei Drehorte einfach zu viel gewesen, die Sendung geht ja ums Kochen und nicht ums Einkaufen. Ausserdem macht der Bartel-Laden halt schon was her...

Aber das Highlight war natürlich der Kauf der Deko bei Ingrid in der Gärtnerei Fink. Tja Helmut, mit dieser exklusiven Werbung kann dein Schild an der B2 leider nicht mithalten... ;-)

Ach ja, gekocht hat der Klaus ja auch noch. Einen perfekten Schweinsbraten, der ihm dann den zweiten Platz dieser Woche eingebracht hat, alle Achtung. Schöne Sendung, Oberau könnte ruhig öfters im Fernsehen kommen. Und wenn mich der Klaus zum Schweinsbraten einladen würde, ich glaube, ich würde vorbeischauen ;-)

Snapshots (c) VOX:


Klaus beim Edeka Bartl in Farchant.



Ingrid hat die Gestecke für die Deko gemacht.

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Freitag, 14. Dezember 2007

Gärtnerei Fink aus Oberau im TV

Gerade im Tagblatt gelesen: Heute Abend kommt die Oberauer Gärtnerei Fink auf dem Privatsender VOX im Fernsehen. Ab 19:00 Uhr kocht der Oberauer Klaus Walden "Das perfekte Dinner" auf. Und er hat seinen Blumenschmuck bei Ingrid und Peter Fink besorgt. Also, einfach mal anschauen, so oft kommt Oberau ja auch nicht im Fernsehen!

Kanns jemand aufnehmen? Ich bin leider unterwegs ohne Möglichkeit das anzuschauen. Am besten digital aufn USB-Stick...

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Donnerstag, 13. Dezember 2007

Gemeinderatssitzung am Dienstag

Tagesordnung des öffentlichen Teils der Gemeinderatssitzung am Dienstag, den 18.12.2007 um 19:00 Uhr im Oberauer Rathaus

1. Bauantrag Andreas Rail, Penzberg, zum Neubau eines Wohnhauses mit Garagen auf dem Grundstück Fl.-Nr. 160 (Ecke Daisenberger- und Heubergstraße)

2. Bauleitplanung;
5. Änderung des Bebauungsplanes für das Gebiet "Unterfeld";Billigung des geänderten Planentwurfs

3. Straßenverkehr;
Beratung über die Anordnung eines Haltverbotes in der Mühlstraße im Bereich zwischen der Einmündung der Schulstraße bis zur Einmündung des Schmiedeweges

4. Feststellung des Jahresabschlusses 2006 der als Regiebetrieb geführten gemeindlichen Wasserversorgung

5. Bekanntgaben
Gemeinde Oberau - Landkreis Garmisch-Partenkirchen

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Breaking News: Imminger bekommt Gegenkandidaten

Na, jetzt wissen wir, warum sich die Freien Wähler Oberau noch etwas Zeit mit der Aufstellung ihrer Liste für die Kommunalwahl 2008 gelassen haben und den Zeitpunkt der Listenwahl bei der CSU abwarteten.

Die FWG Oberau stellt 2008 einen Bürgermeisterkandidaten: Georg Mayr, 58jähriger Bankkaufmann, seit 18 Jahren für die Freien Wähler im Gemeinderat.

Es bleibt abzuwarten, ob Mayr am gewachsenen Fundament des Urgesteins Imminger rütteln kann. Der Wahlkampf wird sicher ab Heute eine andere Qualität haben. Ich persönlich hoffe, dass der Kampf um die Plätze im Gemeinderat sowie um den Bürgermeisterposten so fair wie möglich abläuft.

Die CSU hat die Reihenfolge ihrer Kandidaten für die Kommunalwahl in geheimer Wahl festgelegt. Nachdem die SPD Oberau schon Mitte November ihre Kandidaten nominiert hat, kann ich jetzt dann die drei Listen vorstellen.

Der Wahlkampf bekommt mit der Kandidatur Mayrs eine ganz andere Dimension. Ich werde hier im Blog so neutral wie möglich berichten, auch wenn ich selber auf einer der drei Listen stehe. Da IHR von MIR bestens informiert werdet und ich das auch gerne weiter so betreiben würde, muss Euch eines klar sein, ICH brauche EURE Stimme, um EUCH weiterhin mit brandneuen News zu versorgen. Und um weiterhin Eure Meinungen zu diskutieren. Auch wenn Ihr ansonsten mit der Farbe nichts am Hut habt, ich weiss ja, wer hier alles mitliest. Aber die von mir gebotene Transparenz sollte schon ein Kreuz in einer anderen als der gewohnten Partei wert sein. So, dann werd ich mich hier mit Wahlkampf in eigener Sache wieder zurückhalten.

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Mittwoch, 12. Dezember 2007

Bereitschaftsgruppe Oberau übt mit der Rettungshundestaffel Murnau

Gestern war eine interessante Übung der BRK Bereitschaftsgruppe Oberau zusammen mit der Rettungshundestaffel Murnau angesagt. Unten der Bericht der BRK-Gruppe dazu. Bilder gibts auf der Homepage von der Bereitschaft Oberau. Und eine interessante Homepage der Rettungshundestaffel Murnau gibts auch.

Übung mit der Rettungshundestaffel

Murnau am 11.12.2007
Wir haben mit der Rettungshundestaffel Murnau am 11.12.2007 zusammen eine Übung abgehalten. Ziel dieser Übung war es zum einen die Hunde an die Einsatzsituation zu gewöhnen, zum anderen die Suche zweier Vermisster. Mit der Bereitschaft stellten wir das Einsatzgefühl her. Laufende Blaulichter, eingeschaltetes Aggregat mit Beleuchtung und jede Menge Einsatzkräfte, die die Hunde nicht kennen.

All diese Faktoren konnten die Hunde jedoch nicht abhalten ihrer Aufgabe nach zukommen, so haben sie beide Jugendrotkreuzler gefunden, die sich jeweils 1 Kilometer entfernt versteckt haben.

Nach der Übung gab es noch für alle “Zweibeiner” Brotzeit und für die Hunde den wohl verdienten Schlaf.

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Aktuelles

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Dienstag, 11. Dezember 2007

Radarüberwachung an den Oberauer Bahnübergängen

Gut, ich bin neugierig. Aber wahrscheinlich hab nicht nur ich mich gefragt, was das für weisse Zapferl an den umgebauten Bahnübergängen in Oberau sind. Naja, eine Vorahnung hatte ich schon, auf Schiffen gibts sowas auch, da hab ich die Teile schon mal gesehen. Aber die Nutzung am Bahnübergang konnte ich mir so nicht vorstellen.

Es ist aber tatsächlich so, der Honeywell Radar Scanner checkt vollautomatisch ab, ob sich im Gefahrenbereich noch irgendwas befindet, was da nicht hingehört. Ich schätz mal, dass der die Schranken erst zu macht, wenn keiner mehr dazwischen steht. Vor Selbstversuchen würde ich allerdings abraten.

Honeywell Radar Scanner in Oberau

So, und jetzt wisst Ihr wieder mehr, als alle anderen, die hier nicht mitlesen. Gut, oder? Wenn Ihr unten auf den Link zu Honeywell klickt, dann könnt Ihr Euch auch ein interessantes Datenblatt dazu anschauen.

Sicherheit an Bahnübergängen

Der Honeywell Radar Scanner YD136/ YD148 ist ein automatisches Überwachungssystem zum Erkennen von Objekten zwischen den Schranken eines Bahnübergangs
* Erhöht die Sicherheit von Personen und Fahrzeugen, die die Schienen überqueren, besonders wenn sie zwischen den Schranken eingeschlossen werden
* Funktioniert bei allen Wetterbedingungen
* EBA Zulassung gemäß EN 50 129 SIL 3 * Zum Datenblatt (PDF - 327KB)
Bahn Anwendungen - Honeywell Defense and Space Electronic Systems

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Bahn unterm Hammer - Filmvorführung in Oberau

„Bahn unterm Hammer"

 Unternehmen Zukunft oder Crash-Fahrt auf den Prellbock?


Eine Dokumentation von Herdolor Lorenz und Leslie Franke
Fachliche Beratung: Dr. Winfried Wolf
Produktion: Kernfilm
Länge: 72  Minuten Format: HDcam

Entstanden durch „Filmförderung von unten“

„Warum muss diese Bahn an die Börse gehen?“, fragt der Finanzkolumnist der Financial Times Deutschland, Lucas Zeise am Anfang des Films. Und der Film „Bahn unterm Hammer“ gibt kuriose Antworten: Damit der Steuerzahler mehr Subventionen an die Bahn zahlen muss, damit das Bahnfahren teurer wird und „Investoren“ Bahngrundstücke verscherbeln können....

Zunächst präsentiert der Film aber eine andere Version dieser Geschichte: Nach 12 Jahren Bahnreform scheint der Traum Helmut Mehdorns endlich Wirklichkeit zu werden – die Wandlung einer „Beamtenbahn“ in ein hocheffizientes, börsennotiertes Unternehmen: 

- Forcierte Leistung bei halbierter Belegschaft

- Modernste ICE-Verbindungen für alle deutschen Großstadtzentren 

- Von Jahr zu Jahr steigende Gewinne und Profilierung als globaler Player

Ein Börsengang der Bahn sei damit planmäßig vorbereitet, so der Bahnchef auf der Bilanzpressekonferenz am 31.3.06. Auch der kürzlich vorgelegte Gesetzesentwurf zur Bahnprivatisierung ist ganz im Sinne Helmut Mehdorns: Die Bahn als ganzes soll an den Kapitalmarkt geführt werden. Das Schienenetz und die Bahnhöfe bleiben formell zwar im Eigentum des Bundes. Sie sollen aber weiterhin von der DB AB bewirtschaftet und bilanziert werden. Nach 15 Jahren fallen sie ganz an die private DB AG, es sei denn der Bund kauft sein „Eigentum“ zum Verkehrswert zurück.

Die „glanzvolle“ Bilanz Mehdorns nimmt der Film „Bahn unter Hammer“ zum Ausgangspunkt einiger Nachfragen:

- Was ist von einer Bahnbilanz zu halten, die Investitionszuschüsse und zinslose Kredite des Bundes – in den letzten 10 Jahren mit immerhin 100 Mrd. € - einfach nicht verbucht?

- Wie ist es zu rechtfertigen, dass mit 25% die erste Tranche des von Experten auf mindestens 130 Mrd. € taxierten Anlagevermögens der Bahn nun für symbolische 3 Mrd. € veräußert werden soll?

- Welche Lehren sollten aus der Privatisierung der „British Rail“ in Großbritannien gezogen werden? Dort wurde 1995 die ganze Bahn für nur knapp 3 Mrd. € verkauft – schon 5 Jahre später geht die private Eignerin der Schieneninfrastruktur „Railtrack“ in Insolvenz. Folgekosten für den britischen Steuerzahler: mehr als 100 Mrd. € ! Was kann uns vor derartigen Erfahrungen bewahren?

- Die britische „Railtrack“ konnte in den Jahren vor der Insolvenz stets hohe Rendite ausweisen, weil sie radikal an den Aufwendungen für den Unterhalt der Schieneninfrastruktur sparte. Katastrophale Unfälle waren die Folge. Lt. Bundesrechnungshof und den Unterlagen des Berliner Finanzsenators Sarazin betreibt auch die DB AG auf dem Weg zur Börse seit Jahren schon Raubbau am deutschen Schienenweg – offensichtlich um die Gewinne auszuweisen, die Mehdorn jetzt so stolz präsentiert. Was wird erst aus den Anlagen der Deutschen Bahn, wenn private „Investoren“ marktübliche Renditeziele von 8% + einfordern?

Die Filmemacher zeigen, wie die Bahn bereits seit Jahren auf Privatisierungskurs gesteuert wird. Und welch fatale Folgen dies für die Kunden hat. Überall in deutschen Bahnhöfen jenseits von Großstadtzentren wird zunächst der Schalterdienst eingestellt und dann der Bahnhof geschlossen. Ganze Regionen werden vom Schienenfernverkehr abgehängt. So wie in Marktredwitz und Hof, ehemaligen Eisenbahnknotenpunkten, wo am späten Abend des 9.12.06 der letzte IC mit heulendem Klageton durchfährt. Die Bürgermeister der betroffenen Kommunen stehen dem Kahlschlag hilflos gegenüber und bezeichnen sich unisono unabhängig von Parteibüchern als Gegner der Bahnprivatisierung. Als dann bei der Eröffnung der teuersten Neubaustrecke der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, der ICE-Trasse München-Nürnberg, Verkehrsminister Tiefensee vom Aufwind der Deutsche Bahn spricht, antwortet der Bürgermeister der brandenburgischen Gemeinde Tiefensee nur lakonisch: Der deutsche Verkehrsminister könne ja wohl nichts für seinen Namen. In Tiefensee wurde mit dem letzten Fahrplanwechsel der Schienenverkehr ganz eingestellt.

Im Namen der ausschließlichen Orientierung auf Gewinn konzentriert sich die DB AG im Personenfernverkehr fast nur noch auf die ICE-Rennstrecken. Der Film zeigt, dass dies den deutschen Steuerzahler teuer zu stehen kommt. Die Neubaustrecke München – Nürnberg kostete ihn sagenhafte 8 Mrd €! Damit fährt der ICE auf einem Großteil der Strecke zwar 300 km/h. In den Engpässen vor den beiden Städten wird er aber so ausgebremst, dass insgesamt nur Durchschnittsgeschwindigkeiten um 160 km/h erreicht werden. Gerade einmal 4 Mrd. € hat die gesamte Schweizer Bahnreform „Bahn 2000“ gekostet. Diese hat hauptsächlich die sog. Nadelöhre vor Umsteigebahnhöfen bescheunigt, so dass nicht nur einzelne Strecken, sondern das gesamte Netz schneller wurde. So sind seit 2004 alle größeren Schweizer Städte im weltweit einmaligen Halbstundentakt verbunden. Jetzt fährt ein Schweizer pro Jahr durchschnittlich 2.000 km mit der Bahn – mehr als doppelt so viel wie ein Deutscher, und das obgleich die Schweiz nur ein Siebtel der Fläche Deutschlands hat.

Angeregt vom Schweizer Vorbild findet der Film auch in einzelnen deutschen Regionen Beispiele attraktiven Bahnverkehrs. Seit der deutschen Bahnreform von 1994 wird der Regionalverkehr von den Bundesländern bestellt und durchschnittlich mit 70% der Kosten subventioniert. Auf dieser Grundlage sind wie bei der Usedomer Bäderbahn (UBB) viele von der DB bereits aufgegebene regionale Strecken zu neuer Blüte gelangt. Neben der erfolgreichen Regionalisierung wollte die Bahnreform von 94 aber auch den Wettbewerb fördern. Seither schreiben immer mehr Länder den Betrieb regionaler Strecken aus. Am Beispiel der bereits privaten Bahn VIAS in Südhessen, aber auch der 100%igen Tochter UBB zeigt der Film, wohin der Ausschreibungswettbewerb in Deutschland im Moment führt: Mit Ausnahme der Löhne sind praktisch alle Kosten, wie etwa die Gebühren für die Nutzung der Schieneninfrastruktur für die Wettbewerber gleich. So findet bei jeder Ausschreibung ein Kampf um die günstigsten Lohnkosten statt. Die Gewinner der Ausschreibung zeichnen sich durch minimalsten Personaleinsatz, immer kürzere Ausbildungszeiten und schlechtere Service aus. Die Kunden solcher Züge sind oft erstaunt, was das mit Wettbewerb zu tun haben soll. Wer die Ausschreibung gewinnt, ist 10 oder 15 Jahre absoluter Monopolist auf der Strecke. So haben die Bahnkunden im Odenwaldkreis nur eine Alternative zum „Sardinenexpresse“ der VIAS – eine Stunde stehen nach Frankfurt am Main oder doch wieder auf den PKW umsteigen.

Die Erfahrungen in England zeigen, dass der sog. Wettbewerb der 24 Bahnbetreiber vor allem zu enormen Preissteigerungen, technischem Stillstand, schlechtestem Service und zu vielfach höheren Kosten für den britischen Steuerzahler führte. Wettbewerb ist seit 1994 auch im deutschen Schienengüterverkehr das Zauberwort. Neben einigen privaten Schienengüterfirmen hat die DB-Tochter Railion noch über 80% Marktanteil – mit einer Politik des kompletten Rückzugs aus der Fläche und vom Kleingüterverkehr. So wurden von knapp 14.000 Industriegleisanschlüssen in Firmen hinein im Jahre 1994 mehr als 10.000 meist kurzfristig gekündigt. Der renommierte Verkehrsprofessor Heiner Monheim weist in diesem Zusammenhang im Film darauf hin, dass sich die Bahn damit von 80% des Gütermarkts verabschiedet hat. Denn über 80% des Güterverkehrs findet im regionalen Raum unter 100km Distanz statt. Und da gibt es seit die DB auf dem Weg zur Privatisierung ist, keine Alternative mehr zum LKW. Das sei der systematische Weg in noch mehr Stau, in einen unaufhaltsamen Klimawandel. „Je länger wir für den Film recherchiert und gedreht haben, desto unsinniger erschien uns der geplante Verkauf der Bahn“, sagen die Filmemacher Herdolor Lorenz und Leslie Franke über den Werdegang des Films. „Es gibt keinen sachlichen Grund für die Privatisierung. Bahn- und Wirtschaftsexperten raten dringend ab von diesem Schritt. Aber es gibt einen enormen Druck auf die Politik, die Bahn samt Gleisen, Bahnhöfen und allen Zügen zu veräußern.“


Der Film wird am Donnerstag, den 13. Dezember 2007 um 19:30 Uhr in Oberau in der Pizzeria La Caprese (Roco) gezeigt.

Organisiert vom SPD-Ortsverein Oberau paßt diese Veranstaltung perfekt zur derzeitigen Situation am Oberauer Bahnhof. Das Personal wurde abgezogen, der Bahnhof wird ferngesteuert, es gibt keinerlei Service ausser einem alten, anfälligen Automaten, an dem es nicht einmal Fernverkehrstickets gibt.

Der Bahnhof Oberau ist zuletzt in der tz-München aufgetaucht, in der Liste der Bahnhöfe, die 2008 verkauft werden sollen.

Nach der Filmvorführung laden die Mitglieder des Ortsvereines noch zur Diskussion ein. Es besteht natürlich auch die Möglichkeit, mit den beiden SPD-Gemeinderäten sowie den Kandidaten für die Kommunalwahl, zu sprechen und sie kennenzulernen.

Die Filmvorführung ist natürlich kostenlos und für alle Interessierte offen.

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Samstag, 8. Dezember 2007

Olympia 2018 in Oberau?

Heute wurde eine weitere Hürde auf dem Weg zu den Olympischen Winterspielen 2018 genommen. Ich bin gespannt, wann sich die ersten Verhinderungsprediger finden. Die Olympischen Winterspiele 2018 würden wahrscheinlich die einzige Möglichkeit sein, die Oberauer Westumfahrung in naher Zukunft zu verwirklichen. Ausserdem würde die Region sicher Aufschwung und eine gewisse Aufwertung erfahren. Auch wenn ich keine Bobbahn in Garmisch bekomme ;-) Ich würds gut finden, ich bin dafür.

Olympia

DOSB einstimmig für Münchner Olympiabewerbung

08.12.2007

Der Deutsche Sport steht geschlossen hinter der Bewerbung von München, Garmisch-Partenkirchen und Schönau am Königssee für die Olympischen Winterspiele und die Paralympics 2018.
Der Deutsche Olympische Sportbund : DOSB einstimmig für Münchner Olympiabewerbung

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Freitag, 7. Dezember 2007

Kirchenkonzert am 2. Advent in Oberau

Die Musikkapelle Oberau lädt ein zum Konzert am 2. Advent, 9. Dezember 2007 um 17:00 Uhr in der Pfarrkirche St. Ludwig in Oberau. Eintritt frei.

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Raumordnungsverfahren Kramertunnel mit Karte im Internet

Raumordnungsverfahren für Ortsumfahrung Garmisch-Partenkirchen mit Kramertunnel abgeschlossen

Das vereinfachte Raumordnungsverfahren für die geplante Verlegung der Bundesstraße 23 zur Ortsumfahrung von Garmisch-Partenkirchen mit dem 3,6 Kilometer langen Kramertunnel ist abgeschlossen.

PM 286 Raumordnungsverfahren Kramertunnel

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Radio Oberland - Bund Naturschutz will Kramertunnel verhindern

07.12.2007, 10:12
Bund Naturschutz klagt gegen Planfeststellungsbeschluss des Kramertunnels

Garmisch-Partenkirchen - Was sich bereits Anfang dieser Woche abgezeichnet hat, ist jetzt definitiv geworden. Der Bund Naturschutz wird gegen den Planfeststellungsbeschluss des Kramertunnels Klage einreichen. Wie die Naturschützer in einer Pressemeldung mitteilen, werden die rechtlichen Schritte wegen verschiedener Planungsdefizite und groben Missachtungen von Abwägungskriterien eingeleitet. Dabei wurde vor allem die geplante Trassenführung kritisiert. Eine Notlösung nur wegen eines kurzen Sportereignisses seien Bewohnern sowie den kommenden Generationen nicht zuzumuten, heißt es beim Bund Naturschutz.
Radio Oberland - So klingt der Süden

Was ich selber von der "Notlösung" halte, habe ich schon gepostet. Eine Trasse auf ehemaligen Schutthalden und Schieißplätzen ist für mich kein wirklich massiver Eingriff in die Natur, da wurde und wird an anderen Stellen mehr kaputtgemacht.

Das "kurze Sportereignis" wird übrigens Impulse für die gesamte Region und nicht zu verachten für die Bewerbung "Olympische Winterspiele 2018" ausstrahlen.

Ich hoffe, daß ich den notwendigen Sinn der Klage in Kürze erkennen kann, und daß es sich hier nicht nur um die Profilierungssucht einiger weniger handelt.

Schlecht für unser Projekt "Westumfahrung Oberau" ist es allemal, wenn der Kramertunnel bis 2011 nicht fertig ist. Und vor allem, wenn wegen den Verzögerung die Baukosten nicht aus einem Sondertopf finanziert werden.

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Mittwoch, 5. Dezember 2007

Einweihung des neuen Trinkwasserbrunnens der Gemeinde Oberau

Am kommenden Samstag, 8. Dezember 2008 wird um 09:30 Uhr der neue Trinkwasserbrunnen der Gemeinde Oberau eingeweiht.

Bereits Ende April dieses Jahres ist der neu erstellte Trinkwasserbrunnen im Loisachtal in Betrieb genommen worden. Die Trinkwassergewinnungsanlage musste früher als geplant in Dienst gestellt werden, da das Wasserdargebot der bislang genutzten Quelle für die Versorgung des Ortes kurzfristig nicht mehr ausreichte. Der faktische Zwang zur Grundwasserentnahme hat dabei das komplexe Genehmigungsverfahren überholt, das bislang noch nicht endgültig abgeschlossen werden konnte.

Ungeachtet dessen soll der neue Trinkwasserbrunnen der Gemeinde Oberau feierlich eingeweiht werden.

Und zwar am Samstag, 8. Dezember um 09:30 Uhr am Brunnengebäude in der Buchwies.

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Einzugsgebiete Supermärkte Oberau

Dünkelbläulich das von mir angenommene Einzugsgebiet des alten Supermarktes, den es derzeit nicht mehr gibt. Orangelich der gleiche Radius mit dem Standort am Feuerwehrhaus. Helltürkislich der Standort bei Aldi.

So viel mehr Gebäude sind im oranglichen Kreis gar nicht. Was aber anhand der Schnittpunkte klar wird: Der Aldi-Standort ist von der Ortsmitte keinen Meter weiter weg als der Fußballtrainingsplatz.

(c) der Karte: Google Maps

Oberauer Supermarkt-Drama geht weiter

In der gestrigen Sitzung des Oberauer Gemeinderates kam unter Tagesordnungspunkt 3 der fehlende Supermarkt in Oberau zur Sprache.

Bürgermeister Peter Imminger erläuterte den Zuhörern erst einmal die Sachlage. Bis jetzt wurde in Nichtöffentlichen Sitzungen verhandelt, was zu zahlreichen mehr oder weniger wahrheitsgetreuen Gerüchten im Ort führte.

Im August 2007 nach der Schließung des bisherigen Verbrachermarktes bemühte sich die Gemeinde Oberau in Zusammenarbeit mit der Besitzerin der Räumlichkeiten um eine Nachfolge in den alten Räumen. Mit einem Ehepaar aus Oberau wurden die Verhandlungen konkret. Aus wirtschalftlichen Gründen zerschlugen sich diese Hoffnungen.

Bereits im Juni war die Fa. Edeka in Verhandlungen mit der Gemeinde Oberau, sie möchte gerne einen neuen, größeren Verbrauchermarkt in Oberau errichten. Diese Verhandlungen wurden seitens der Gemeinde nicht weitergeführt, um dem bisherigen Supermarktbetreiber das Wasser nicht abzugraben.

Nachdem der Edeka-Markt trotzdem seine Pforten schloss, trat die Gemeinde in Kontakt mit sämtlichen Supermarktfirmen um einen Weiterbetrieb in den bisher genutzten Räumen sicherzustellen.

Die Firmen blieben alle hart. Ein Supermarkt in Oberau ist für sie nur interessant, wenn dieser über eine Verkaufsfläche von 900 Quadratmetern verfügt. Der bisherige Supermarkt eine Fläche von ca. 500 Quadratmeter.

Der Standortwunsch der potentiellen Supermarktbetreiber war von Anfang an eine Fläche bei Aldi. Dies stieß allerdings bei den Gemeinderäten auf Bedenken bzüglich der Zentralität. Von der Gemeinde wurde als Alternative ein Standort beim Feuerwehrhaus vorgeschlagen, mit dieser Lösung könnten die Interessenten leben.

Momentan sieht es so aus, als ob es doch noch eine Möglichkeit gäbe, den alten Supermarkt mit neuem Leben zu füllen. Diese Chance soll nicht vergeben werden. Im Januar soll allerdings Schluss sein, ist bis dahin kein neuer Betreiber für den alten Supermarkt gefunden, wird der Gemeinderat über die Ausweisung einer Fläche für einen neuen Markt beraten.

Ich konnte mit dem nochmaligen Vertagen dieses Problems leben. Über Weihnachten wird weder eine Baugenehmigung erteilt werden, noch der Spatenstich erfolgen... ;-) Und so freuen wir uns auf Januar.


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